Bei 88 Prozent der Deutschen ist das Wohnzimmer nicht nur der meistgenutzte Raum in der Wohnung, sondern auch der größte. Zu dem Ergebnis kam zumindest eine im Jahr 2018 veröffentlichte Forsa-Umfrage.
Bei so manchem ist die gute Stube jedoch nicht so geräumig. In diesem Fall kann es schwerfallen, ausreichend Stauraum zu finden. Fehlt dieser, kann das Wohnzimmer schnell überfüllt und dadurch chaotisch und ungemütlich aussehen. Damit das nicht geschieht, gibt es einige Tricks und Tipps, um ohne großen Aufwand zusätzlichen Stauraum zu schaffen.
Geschlossene Fronten statt offener Regale
Der (optische) Minimalismus gehört noch immer zu den Trends, die in vielen Haushalten das Wohnzimmerdesign bestimmen. Anders als beim klassischen Minimalismus geht es dabei nicht zwingend darum, nur wenige Dinge zu besitzen. Jedoch soll das Hab und Gut vor dem Auge des Betrachters verborgen werden. Kurz gesagt: Nach Möglichkeit soll nichts offen im Raum herumstehen.
Wer diesem Trend folgen möchte, verzichtet vor allem in einem kleinen Wohnzimmer besser auf offene Regalsysteme. Zwar sehen diese luftig aus. Allerdings lassen sich darin keine Gegenstände verstecken. Stattdessen bleiben sie stets sichtbar. Werden die einzelnen Regalfächer nun überfüllt, entsteht schnell eine visuelle Reizüberflutung. Dadurch verliert die gute Stube viel von ihrer Gemütlichkeit.
Die bessere Alternative zu offenen Regalen sind geschlossene Schränke sowie Wohnwände aus Eiche. Der auf nachhaltige Massivholzmöbel spezialisierte Händler Main Möbel führt zudem praktische Highboards, mit denen sich der vertikale Platz im Zimmer nutzen lässt. Um die Raumhöhe optimal auszunutzen, können ein oder zwei Schränke dabei bis knapp unter die Zimmerdecke reichen. Allerdings sollte nicht jeder Schrank deckenhoch sein. Denn dadurch kann das Wohnzimmer optisch noch beengter wirken.
Multifunktionale Möbel statt klassischer Sitzgelegenheiten
Neben den Schränken gehören natürlich auch ein paar gemütliche Sitzgelegenheiten ins Wohnzimmer. Klassischerweise handelt es sich um ein Sofa und – sofern der Platz es zulässt – zusätzliche Sessel.
Auch diese lassen sich wunderbar als Stauraum nutzen. Zumindest dann, wenn sie unterhalb der Sitzfläche ein Fach besitzen. In diesem sind etwa zusätzliche Kissen und Decken gut aufgehoben. Alternativ lassen sich in einem solchen Fach andere Dinge aufbewahren:
- Fotoalben und andere Erinnerungsstücke
- saisonale Dekoration
- CD- und DVD-Sammlungen
Auch Kinderspielzeug kann im Stauraum eines Sofas leicht untergebracht werden. Wichtig ist jedoch: Sollen die Sachen schnell griffbereit sein, sollte sich das Fach leicht öffnen und wieder schließen lassen
Tipp: Auch den Couchtisch sowie Beistelltische gibt es mit integriertem Stauraum. Besonders praktisch für kleine Wohnzimmer sind sogenannte Truhentische, in denen sich zahlreiche Habseligkeiten verstauen lassen.
Körbe und Boxen statt der beliebten Schlüsselschale
Vielleicht kennt das der ein oder andere: Schlüssel, Kleingeld und andere Kleinigkeiten landen im Wohnzimmer gern in einer Schale oder auf einem dekorativen Teller. Zwar sind sie dort schnell zur Hand. Allerdings sieht das Sammelsurium auf dem Tisch oder einem Schrank meist unordentlich aus. Insbesondere in kleinen Räumen verstärkt sich dieser Eindruck.
Sinnvoll ist es daher, kleine Gegenstände in hübschen Körben oder geschlossenen Boxen unterzubringen. Passen diese farblich zum Mobiliar, entsteht ein stimmiger Gesamteindruck. Schließlich kann der zusätzliche Stauraum dadurch harmonisch in die bestehende Einrichtung integriert werden.
Sollen die Körbe und Boxen gleichzeitig als Dekoration dienen, können sie natürlich auch in auffälligen Designs und knalligen Farben gewählt werden. Dadurch setzen sie optische Akzente und verleihen dem Zimmer einen stilvollen Touch. Aber auch hier gilt in einem kleinen Wohnzimmer: Weniger ist mehr.