Fassadenanstrich: Wann der Griff zum Profi wirklich lohnt

von HausBlogRedaktion

Die eigene Fassade kritisch betrachten

Ein frischer Fassadenanstrich verleiht jedem Gebäude neuen Glanz und schützt die Bausubstanz vor Witterungseinflüssen. Doch bevor Sie selbst zu Pinsel und Farbe greifen, sollten Sie Ihre Außenwände genau unter die Lupe nehmen. Kleine Verfärbungen oder einzelne abgeplatzte Stellen lassen sich oft noch in Eigenregie beheben. Sobald jedoch größere Risse sichtbar werden, die deutlich in die Fassade hineinreichen, ist Vorsicht geboten. Diese Schäden können auf strukturelle Probleme hinweisen.

Auch Feuchtigkeit ist ein ernstzunehmendes Warnsignal. Zeigen sich dunkle Flecken, Schimmelspuren oder blättert die alte Farbe großflächig ab, deutet dies auf eindringende Nässe hin. Hier reicht ein oberflächlicher Anstrich nicht aus – die Ursache muss zunächst behoben werden.

Prüfen Sie außerdem, ob der Putz kreidet oder sandet, indem Sie mit der Hand über die Fläche wischen. Löst sich dabei Material, sind eine gründliche Reinigung und eine haftvermittelnde Grundierung unverzichtbar, damit der neue Anstrich zuverlässig hält.

Wenn das Gerüst unverzichtbar wird

Bei einem einstöckigen Bungalow mit gut erreichbaren Wänden können ambitionierte Heimwerker durchaus selbst Hand anlegen. Anders sieht es bei mehrstöckigen Gebäuden aus, wo ein professionelles Gerüst unerlässlich wird.

Die Kosten für Gerüstmiete und -aufbau summieren sich schnell und fallen spürbar ins Gewicht. Hinzu kommt die Unfallgefahr bei unsachgemäßer Handhabung. Ein Malereibetrieb verfügt nicht nur über die nötige Ausrüstung, sondern auch über geschulte Mitarbeiter, die sicher in luftiger Höhe arbeiten.

Bedenken Sie auch die rechtlichen Aspekte: Für Arbeiten an der Fassade gelten strenge Sicherheitsvorschriften. Professionelle Handwerker kennen diese Regularien und übernehmen die Haftung bei eventuellen Schäden. Gerade bei schwer zugänglichen Bereichen wie Dachüberhängen oder verwinkelten Fassadenabschnitten zahlt sich die Expertise aus.

Zusätzlich sind oft Absperrungen und Abdeckungen im öffentlichen Raum zu organisieren, damit Wege und Eingänge geschützt bleiben. Ein Fachbetrieb plant diese Maßnahmen mit ein und koordiniert sie mit Eigentümern oder Verwaltung, was den Ablauf deutlich erleichtert.

Materialkenntnis macht den Unterschied

Die Wahl der richtigen Farbe und Grundierung entscheidet über die Langlebigkeit des Anstrichs. Verschiedene Untergründe erfordern spezielle Vorbehandlungen und Beschichtungssysteme. Was auf verputzten Wänden funktioniert, kann bei Klinkerfassaden oder Wärmedämmverbundsystemen völlig ungeeignet sein.

Moderne Fassadenfarben bieten unterschiedliche Eigenschaften: Silikatfarben eignen sich für mineralische Untergründe, während Dispersionsfarben auf vielen Oberflächen haften. Die falsche Wahl führt zu Abplatzungen, Rissbildung oder mangelndem Witterungsschutz.

Ein erfahrener Handwerker erkennt den Untergrund und wählt das passende System. Er berücksichtigt dabei Faktoren wie Wasserdampfdurchlässigkeit, Wetterbeständigkeit und die vorhandene Altbeschichtung. Diese Fachkenntnis bewahrt vor teuren Fehlentscheidungen und garantiert ein dauerhaftes Ergebnis. Zusätzlich kennen Profis aktuelle Umweltauflagen und können zu ökologischen Alternativen beraten.

Algen- und Pilzbewuchs verlangt eine gründliche Vorreinigung sowie geeignete Zusätze im Beschichtungssystem. Sinnvoll ist außerdem ein kleiner Probeanstrich an unauffälliger Stelle, um Haftung und Farbton im Zusammenspiel mit dem Untergrund realistisch einzuschätzen.

Versteckte Schäden rechtzeitig erkennen

Hinter einer unansehnlichen Fassade verbergen sich oft größere Probleme. Putzschäden, defekte Fugen oder mangelhafter Feuchteschutz bleiben dem Laien häufig verborgen. Ein Fachmann hingegen identifiziert solche Schwachstellen bei der Begutachtung.

Moderne Malereibetriebe setzen mittlerweile sogar Drohnen zur Inspektion ein. Diese Technik ermöglicht eine detaillierte Bestandsaufnahme auch an schwer einsehbaren Stellen wie Dachkanten oder hohen Giebeln. So lassen sich Schäden frühzeitig entdecken und beheben.

Die professionelle Analyse umfasst auch die Prüfung der Tragfähigkeit des Untergrunds. Lose Putzstellen müssen entfernt, Risse fachgerecht verspachtelt werden. Ohne diese Vorarbeiten hält auch der beste Anstrich nicht lange. Die Investition in eine gründliche Begutachtung zahlt sich aus, da Folgeschäden vermieden und die Lebensdauer der Fassade verlängert wird.

Besonders anfällig sind Anschlussbereiche an Fensterbänken, Rollladenkästen, Fallrohren und Sockelzonen. Undichte Stellen in diesen Zonen leiten Feuchtigkeit in das Bauteil, weshalb eine sorgfältige Instandsetzung und Abdichtung vor dem Neuanstrich entscheidend ist.

Zeit, Kosten und Garantie im Blick behalten

Der Eigenanstrich erscheint zunächst günstiger, doch die Rechnung geht selten auf. Neben Material und eventueller Gerüstmiete fallen Werkzeugkosten an. Der Zeitaufwand für Vorbereitung, mehrfaches Streichen und Nacharbeiten wird oft unterschätzt. Berufstätige opfern wertvolle Wochenenden und Urlaubstage.

Ein Fachbetrieb erledigt die Arbeiten zügig und effizient. Durch Mengenrabatte beim Materialeinkauf und vorhandene Ausrüstung relativieren sich die Mehrkosten. Zudem erhalten Sie eine Gewährleistung auf die ausgeführten Arbeiten, häufig ergänzt um eine nachvollziehbare Dokumentation zu Produkten, Farbton und Pflegehinweisen.

Bei kleinen Flächen oder einfachen Anstrichen spricht nichts gegen Eigenleistung. Sobald jedoch Gerüste nötig werden, Schäden zu beheben sind oder spezielle Untergründe vorliegen, lohnt sich der Gang zum Experten. Als professioneller Malereibetrieb in Berlin bietet ein erfahrener Betrieb die fachgerechte Ausführung, koordiniert Gerüst, Material und Sicherheit und berät transparent zur passenden Beschichtung. Das sorgt für planbare Abläufe und ein Ergebnis, das nicht nur gut aussieht, sondern die Fassade langfristig schützt.

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