Ein satter und dichter Grünteppich macht aus einem Garten einen grünen Ort zum Wohlfühlen. Doch wenn es schön aussehen soll, steckt dahinter auch jede Menge Arbeit. Du kennst es wahrscheinlich selbst, dass wenn im Februar die Temperaturen steigen, jedes Wochenende der Mäher rausgeholt wird. Zusätzliche Arbeiten wie das Vertikutieren und Düngen machen es nicht leichter und im Sommer kommt die Hitze dazu. Je größer dein Grundstück, desto höher ist der Zeitaufwand für deinen Naturrasen. Wenn du darauf keine Lust hast, gibt es pflegeleichte Alternativen.
Smarte Lösung für einen großen Garten
Damit dein Gartengrundstück das ganze Jahr über einladend und vor allem grün wirkt, bietet dir Kunstrasen eine erstaunlich einfache Lösung. Was du aus früheren Jahren noch als knallgrüne Plastikteppiche im Kopf hast, besteht heute aus hochwertigen Materialien und wirkt dank unterschiedlicher Halmlänge und natürliche Nuancen erstaunlich echt. Selbst unter nackten Füßen fühlt sich ein guter Kunstrasen angenehm weich an.
Wenn du einen großen Garten bewirtschaftest, lohnt sich die Investition oft doppelt. Du sparst dir nicht nur das Rasenmähen und Nachsäen, sondern hilft im Sommer auch beim Schutz der Grundwasserreserven.
Was du beim Umbau von großen Flächen beachten solltest
Wenn du dich für eine künstliche Grünfläche entscheidest, muss sie den typischen Wetterkapriolen standhalten und darf auch bei Regen nicht unter Wasser stehen. Du brauchst vor der Installierung ein Fundament, doch der Aufwand der Installation lohnt sich. Gut vorbereitet hält dein neuer Untergrund oft über mehrere Jahrzehnte.
So verlegst du deinen Kunstrasen
- Im ersten Schritt entfernst du die alte Grasnarbe und hebst die Erde gleichmäßig und möglichst eben aus.
- Eine Lage aus Schotter und Splitt sorgt dafür, dass der Boden verdichtet wird und nichts absackt.
- Wenn du ein robustes Vlies einbringst, verhinderst du das Durchdringen von Unkraut von unten.
- Nachdem Verlegen fixierst du die Ränder und kehrst dann am besten etwas Sand ein, damit die Halme einen festen Halt haben.
Gestaltungsideen für deine Terrasse und den Poolbereich
Nicht nur die Hauptflächen im Garten sind für Kunstrasen geeignet, sondern auch Terrassen oder sogar Poolbereiche. Du kannst fließende Übergänge zwischen Steinplatten und Wiese gestalten, um deinen Außenbereich optisch zu trennen und aufzuwerten. Auch rund um einen Swimmingpool oder den Schwimmteich ist die rutschfeste künstliche Wiese gut geeignet.
Anders als echter Rasen verträgt sie gechlortes Wasser problemlos und verhindert, dass du ständig Matsch und Grasreste in den Pool trägst. Selbst in schwierigen Schattenzonen unter Bäumen, wo Moos normalerweise schnell zum Problem wird, kannst du dir eine dauerhaft grüne Liege- und Sitzwiese schaffen.
So bleibt die künstliche Fläche ohne Aufwand frisch
Entscheidest du dich für künstlichen Rasen, sparst du vor allem Zeit. Deine Nachbarn verdrehen nie wieder die Augen, wenn du samstags um acht Uhr morgens den Rasenmäher anwirfst und auch das Schleppen schwerer Düngersäcke entfällt. Deine Aufgaben begrenzen sich darauf, abgefallene Äste oder Laub mit einem Laubbläser oder einem Besen zu entfernen, damit sich keine organischen Materialien festsetzen.
Wenn Stellen durch die Gartenmöbel plattgedrückt werden, lassen sie sich mit einer Bürste wieder aufrichten. Kunstrasen ist UV-beständig und kommt auch bei starker Hitze im Sommer klar und bleicht kaum aus. Selbst nach Jahren der intensiven Nutzung bleibt die Oberfläche somit frisch und der Garten wirkt gepflegt und grün.
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Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich Kunstrasen auch auf Balkon und Terrasse, oder nur im großen Garten?
Ja, gerade auf kleinen Flächen wie Balkon oder Terrasse zahlt sich Kunstrasen sogar besonders schnell aus, weil hier Verlegeuntergrund und Drainage anders geplant werden müssen als im Garten. Auf Beton oder Fliesen braucht es meist eine spezielle Dränschicht statt Schotterfundament, damit Regenwasser richtig abläuft. Bei Kunstrasenhaus.de findest du passende Systeme und Zubehör für Kunstrasen, die speziell auf harte Untergründe abgestimmt sind.
Mit welchen Gesamtkosten muss ich bei Kunstrasen inklusive Verlegung rechnen?
Die Gesamtkosten hängen stark von Flächengröße und Untergrundbeschaffenheit ab, da bei unebenen oder alten Böden zusätzliche Vorarbeiten wie Ausgleichsschichten nötig werden. Wer die Verlegung selbst übernimmt, spart Handwerkerkosten, sollte aber genug Zeit für die sorgfältige Untergrundvorbereitung einplanen. Ein Preisvergleich zwischen verschiedenen Materialqualitäten lohnt sich, da güngstigere Varianten oft schneller ausbleichen oder sich abnutzen.
Wie reinige ich Kunstrasen richtig, damit er lange schön bleibt?
Für die normale Pflege reicht meist ein Laubbesen oder Gartenschlauch, um Staub und lose Blätter zu entfernen. Bei hartnäckigen Flecken, etwa von Vogelkot oder Essensresten, hilft milde Seifenlauge mit einer weichen Bürste. Wichtig ist, keine aggressiven Chemikalien oder Hochdruckreiniger mit zu starkem Strahl zu verwenden, da sonst die Fasern beschädigt werden können.
Wie entsorgt man alten Kunstrasen fachgerecht am Ende der Nutzungsdauer?
Ausgedienter Kunstrasen zählt in der Regel zum Sperrmüll oder muss über spezielle Wertstoffhöfe entsorgt werden, da er aus Kunststofffasern und teils Gummigranulat besteht. Einige Hersteller bieten mittlerweile Rücknahmesysteme oder Recyclingprogramme an, bei denen das Material wiederverwertet wird. Vor dem Kauf lohnt sich daher ein Blick darauf, ob der Anbieter eine umweltfreundliche Entsorgungsoption anbietet.
Wird Kunstrasen im Sommer zu heiß für Kinder und Haustiere?
Bei direkter Sonneneinstrahlung kann sich die Oberfläche von Kunstrasen an heißen Sommertagen tatsächlich stärker aufheizen als Naturrasen. Helle Farbtöne und Produkte mit speziellen Kühlfasern oder Sand-Einstreu reduzieren diesen Effekt spürbar. Für Haustiere ist moderner Kunstrasen unbedenklich, solange er regelmäßig von Ausscheidungen gereinigt wird, um Geruchsbildung zu vermeiden.