Heckenpflanzen als Sichtschutz: Diese sind in Privatgärten besonders beliebt

von HausBlogRedaktion

Die Heckenpflanze ist als Alternative zum Zaun von großer Bedeutung für Hausbesitzer, aber auch für Landschaftsgärtner und sogar Architekten. Die Einfriedung des eigenen Grundstücks mit einem Stück Grün wirkt freundlich und ästhetisch und erfüllt einen praktischen Nutzen. Sie dient einerseits als Sichtschutz, bietet aber auch tierischen Begleitern ein Heim, in dem sie sich wohlfühlen können. Einige Heckenpflanzen werden besonders gern genutzt.

Die winterharte Thuja in deutschen Gärten

Osman Rana/unsplash.com

Unter den Heckenpflanzen ist der Lebensbaum seit Jahrzehnten ein Klassiker im Außenbereich. Seine Beliebtheit verdankt er der Winterhärte und seinem immergrünen Wachstum. Selbst wenn es draußen bitterkalt ist und Schnee liegt, verhindert die Thuja den Blick vom Nachbargrundstück. Ihr harziger Duft ist ebenfalls gefragt, hinzu kommt die Pflegeleichtigkeit, wenn die Pflanze einmal angewachsen ist.

Der Kirschlorbeer wächst bis zu 40 Zentimeter pro Jahr

Wenn Sie möglichst schnell einen blickdichten Schutz zum Nachbargrundstück aufbauen möchten, führt kaum ein Weg an diesem sommergrünen Gehölz vorbei. Mit einem Jahreszuwachs von bis zu 40 Zentimetern verwandelt er karge Grundstücksgrenzen in kürzester Zeit in saftige Schutzwände.

Die Blätter sind großflächig und glänzend, was dem Garten ein mediterranes Flair verleiht. Kirschlorbeer ist gegenüber Trockenheit und dem urbanen Klima ziemlich robust, akzeptiert auch Rückschnitte bis ins alte Holz und lässt sich gut pflegen.

Die Efeuhecke ist für Schatten und Sonne geeignet

Für ein schmales Grundstück oder für schattige Gartenbereiche ist die Kletterpflanze an einem Rankgitter eine gute Alternative zur Strauchhecke. Der Efeu passt sich an unterschiedliche Lichtverhältnisse flexibel an und kann in praller Sonne genauso wachsen wie im tiefsten Schatten. Da die Triebe an einem Gerüst emporklettern, braucht die Heckenform nur wenige Zentimeter Tiefe. Das spart Platz auf dem Rasen und ist super geeignet, wenn Sie nicht so viel Fläche für eine tiefe Hecke zur Verfügung haben.

Die Eibe ist kompakter aber luxuriös

Wenn Sie sich die heimischen Nadelgehölze anschauen, ist die Eibe eine der edelsten Optionen für die gehobene Gartengestaltung. Sie hat tiefdunkle und weiche Nadeln, bildet einen samtartigen Hintergrund für bunte Beete oder auch für gepflegte Rasen.

Obwohl sie deutlich langsamer wächst als viele andere Heckenarten, belohnt sie die Geduld mit Langlebigkeit und Schnittverträglichkeit. Selbst radikale Verjüngungsschnitte akzeptiert das Gehölz ohne Probleme. Der kompakte und dichte Wuchs lässt in Ihrem Garten eine gute Struktur und einen Hauch von Luxus walten.

Die Buchsbaumhecke wächst voll und dicht

Der Buchsbaum ist ein Formgehölz und gehört seit vielen Jahren zur europäischen Gartenkultur. Schon vor Jahrhunderten wurden alte Bauerngärten und herrschaftliche Anwesen damit ausgestattet. Durch den feinblättrigen Wuchs können Sie Buchs immer präzise in Form bringen und so individuelle Hecken gestalten.

Buchsbaumhecken sind sowohl für Beeteinfassungen als auch als mannshoher Sichtschutz geeignet, da sie dichte grüne Wände zeigen. Das Wachstum ist mit 15 Zentimetern pro Jahr etwas geringer als bei einem Kirschlorbeer oder anderen Alternativen wie Efeu, dafür dürfen Sie sich aber auch über eine dichte Hecke freuen.

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