Umzug, Erbschaft, Wechsel in die kleinere Wohnung: Irgendwann macht sich jeder einmal Gedanken darum, was mit all dem ganzen Kram geschehen soll, den wir über Jahre oder gar Jahrzehnte angehäuft haben. Vieles davon hat noch einen echten Wert, anderes ist einfach nur Restmüll.
Wer den Zeitpunkt der Entscheidung richtig fasst, erspart sich nicht nur eine Menge Arbeit, sondern macht dabei auch noch ein gutes Geschäft. Wer denkt, eine Haushaltsauflösung sei immer teuer und aufwendig, hat die modernen Möglichkeiten noch nicht richtig zur Kenntnis genommen.
Wiederverwenden statt wegwerfen: Was wird wirklich noch gebraucht?
Ein verbreiteter Irrtum ist, dass eine Haushaltsauflösung gleichbedeutend mit einer totalen Entsorgung ist. Ein Großteil des gesamten Inventars wird sich weitervermitteln lassen, verkaufen kann man auch noch manches davon. Gut erhaltene Möbel, funktionstüchtige Elektrogeräte, Geschirr, Werkzeug, Sammlergegenstände etc. lassen sich meist ohne weiteres über Kleinanzeigen, Secondhandläden, Sozialkaufhäuser oder karitative Einrichtungen wie Caritas oder Deutsche Rote Kreuz absetzen.
Professionelle Dienstleister prüfen beispielsweise bei einer Wohnungsauflösung in Düsseldorf systematisch, welche Gegenstände noch verwertbar sind. Das Ergebnis dieser Prüfung fließt in vielen Fällen direkt in die Abrechnung ein: Wertanrechnung nennt sich das Prinzip, bei dem der Marktwert brauchbarer Gegenstände vom Gesamtpreis der Auflösung abgezogen wird. Wer also hochwertige Möbel, Antiquitäten oder funktionstüchtige Elektrogeräte im Bestand hat, zahlt am Ende häufig deutlich weniger als erwartet. Unter Umständen kann die Auflösung bei sehr gut ausgestatteten Inventar sogar kostenneutral oder sogar günstiger erfolgen.
Nachhaltigkeit als echter Faktor, nicht nur als Schimäre
Die ökologischen Aspekte einer Haushaltsauflösung werden oft unterschätzt. Wenn Möbel und Elektrogeräte richtig getrennt, aufgearbeitet und wiederverwertet werden, verhindert das viel Müll. Nach Angabe des Umweltbundesamtes kommen in Deutschland jährlich mehrere Millionen Tonnen Sperrmüll auf Deponien oder in Verbrennungsanlagen, ein guter Teil davon aus Haushalten in Auflösungs- oder Umzugsfällen.
Elektrogeräte unterliegen in Deutschland dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG), das eine ordnungsgemäße Entsorgung verlangt. Das heißt: Kühlschränke, Waschmaschinen oder die alte Glotze dürfen nicht einfach im Sperrmüll landen, sondern müssen bei zertifizierten Sammelstellen oder über registrierte Entsorgungsunternehmen abgegeben werden. Wer das ignoriert, handelt nicht nur ordnungswidrig und muss mit Bußgeldern rechnen, sondern verursacht auch Umweltschäden, etwa durch auslaufende Kältemittel oder Blei in alten Bildschirmen.
Stressfrei durch den Dschungel: Was eine professionelle Auflösung wirklich leistet
Eine Haushaltsauflösung in Eigenregie durchzuziehen ist in der Praxis weit aufwendiger, als man es sich zunächst vorstellt. Sperrige Dinge müssen über enge Treppenhäuser bugsiert, Elektroschrott fachgerecht entsorgt, Räume besenrein hinterlassen werden. Und der emotionale Aspekt ist insbesondere bei Nachlassauflösungen nicht zu unterschätzen: An jedem einzelnen Objekt haftet eine Erinnerung, man ist unter Zeitdruck zur Entscheidung gezwungen.
Professionelle Anbieter übernehmen die gesamte Organisation: von der Erstbesichtigung und schriftlichen Kostenschätzung über den reibungslosen Abtransport bis zur besenreinen Übergabe. Demontage von Einbauten, Abmeldung von Geräten, lückenlose Dokumentation der entsorgten Materialien sind selbstverständlich. Ein seriöser Anbieter legt vor Auftragsvergabe einen verbindlichen Festpreis vor, ohne versteckte Mehrpreise für Stockwerke, Fahrzeiten, Entsorgungsgebühren.
Bei der Auswahl des Dienstleisters lohnt sich ein Blick auf folgende Punkte:
- Schriftliches Angebot mit Festpreisgarantie
- Nachweise über Mitgliedschaft in Berufsverbänden oder Zertifizierung im Entsorgungsbereich
- Transparente Wertanrechnung mit Einzelaufstellung
- Referenzen bzw. nachprüfbare Bewertungen