Mehr Sicherheit im Smart Home: Clevere Lösungen zum kleinen Preis

von HausBlogRedaktion

Ein modernes Smart Home kann mit zahlreichen Vorteilen überzeugen. Die intelligenten Systeme und Geräte helfen dabei, den Wohnkomfort zu steigern und gleichzeitig die Energiekosten unter Kontrolle zu halten. Doch es gibt noch einen weiteren wichtigen Vorteil: die Sicherheit. Bereits mit ein paar günstigen Anschaffungen lassen sich nämlich selbst große Haushalte sehr zuverlässig absichern.

Dieser Artikel gibt die besten Tipps, mit denen man das eigene Smart Home überwachen und schützen kann. So lässt sich beispielsweise der nächste Urlaub ohne Sorgen antreten.

Bewegungsmelder, Tür- und Fenstersensoren anbringen

Vernetzte Bewegungsmelder auf dem Grundstück sind eine ideale Option, um Außenwände, Zäune und freie Flächen abzusichern. Die kleinen Geräte sind ausgesprochen günstig, lassen sich praktisch überall anbringen und verfügen über eine lange Akkulaufzeit. Je nach Modell kann die Reichweite bis zu 10 Meter betragen – sie lassen sich also gut verteilen.

Doch die intelligenten Bewegungsmelder von heute können noch viel mehr. Sie geben einer Überwachungskamera das Signal zum Aufzeichnen, selbst wenn sich jemand noch außerhalb des Sichtfeldes befindet. Oder sie senden via Internet eine Benachrichtigung an den Hausbewohner, dass es einen (unbefugten) Zutritt zum Grundstück geben könnte.

Tür- und Fenstersensoren sind ebenfalls eine absolute Notwendigkeit, schließlich erfolgen die meisten Einbrüche nach wie vor über ungesicherte Fenster und Terrassen. Besonders praktisch: Ein Fenstersensor kann nicht nur die Einwohner warnen, sondern auch automatisch die (smarte) Beleuchtung im Haus aktivieren oder einen Lautsprecher-Alarm auslösen.

Überwachungskameras sichtbar platzieren

Früher waren Überwachungskameras vor allem mit hohen Kosten verbunden, sowohl bei der Anschaffung als auch beim Betrieb. Heute gibt es günstige Einsteigermodelle bereits ab 50 Euro. Auf smarte Funktionen muss man dabei nicht verzichten: Sie lassen sich ebenfalls mit dem WLAN bzw. Internet und der zentralen Smart Home App verbinden.

So gut wie alle Modelle verfügen über einen eingebauten Bewegungsmelder im Sichtbereich. Das bedeutet, die Kamera zeichnet auf Wunsch nur dann auf, wenn es tatsächlich etwas zu filmen gibt. Das schont den Speicherplatz und den Akku. Die typische Akkulaufzeit kann sich je nach Modell auf wenige Monate bis zu einem Jahr belaufen.

Ebenfalls wichtig: Eine moderne Überwachungskamera sollte die Aufzeichnungen nicht lokal auf einer eingebauten Speicherkarte aufbewahren, diese lässt sich nämlich samt Kamera entwenden. Besser ist es, wenn die Kamera die Aufzeichnung sofort in die Cloud hochlädt. Hier kann es aber geringe Zusatzkosten für den Cloud-Speicherplatz geben.

Smart Türklingel für Besucher einplanen

Eine intelligente Türklingel bietet im Smart Home gleich mehrere Vorteile. Einerseits dient sie als praktische Informationsmöglichkeit für Besucher, die gerade vor der Haustür stehen. Andererseits fungiert sie auch als abgespeckte Überwachungskamera des Türbereichs, sodass Einbrüche oder Paketdiebstahl deutlich erschwert werden.

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann sogar ein smartes Türschloss anbringen. Dieses ist ebenfalls mit dem WLAN verbunden und bietet Hausbewohnern und Besuchern eine flexible Möglichkeit, um (temporären) Zugang aus der Ferne zu gewähren. Das bietet sich beispielsweise hervorragend für Reinigungskräfte oder Hundesitter an.

IT-Sicherheit nicht vernachlässigen

Abgesehen von der physischen Sicherheit gewinnt auch das Thema IT-Sicherheit im Smart Home zunehmend an Bedeutung. Die vielen vernetzten Geräte könnten nämlich als Einfallstor für Cyberangreifer dienen. Einen guten Schutz bietet beispielsweise ein VPN auf dem WLAN-Router, da anschließend alle verbundenen Geräte von der Verschlüsselung profitieren.

Die Kosten sind ebenfalls überschaubar. Viele Dienste bieten ein sogenanntes VPN-Trial an, das mit einer unkomplizierten 30-Tage-Geld-zurück-Garantie einhergeht. Man kann also alle Funktionen risikofrei testen. Aber selbst danach betragen die laufenden Kosten beim Abschluss eines Jahresabos nur wenige Euro im Monat – eine Investition, die sich schnell lohnen kann.

Fazit: Hohe Sicherheit im Smart Home muss nicht viel Kosten

Die Preise für die cleveren Sicherheitshelfer im Smart Home sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Heute können Hausbewohner auch mit kleinem Budget für hohe Sicherheit sorgen. Besonders empfehlenswert sind Bewegungsmelder, Sensoren, Kameras und smarte Türklingeln. Das alles gibt es bereits für wenige hundert Euro.

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