Fenster tauschen leicht gemacht: Worauf Sie beim Fenstertausch wirklich achten sollten

von HausBlogRedaktion

Ein Fenstertausch lohnt sich in vielen Fällen, weil moderne Fenster Heizkosten senken, den Schallschutz verbessern und den Einbruchschutz erhöhen können. Alte Fenster sind oft eine der größten Schwachstellen am Haus: Sie lassen Wärme entweichen und Lärm herein.

Wenn Sie gerade über eine Sanierung nachdenken oder einen Neubau planen, lohnt sich ein genauer Blick auf die Wahl der Verglasung, des Rahmenmaterials und des Montagebetriebs. Wer am nördlichen Rand der Eifel wohnt, findet beispielsweise moderne Fenster in Euskirchen bei Elementbau Schenke, der Beratung, Verkauf und Montage aus einer Hand bietet.

Warum sich der Fenstertausch fast immer lohnt

Ältere Fenster aus den 1990er-Jahren erreichen üblicherweise nur einen U-Wert in der Größenordnung von etwa 2,6 bis 3,0 W/(m²K), während moderne Dreifachverglasungen typischerweise im Bereich von rund 0,5 bis 0,8 W/(m²K) liegen. Das bedeutet: Über alte Fenster verlieren Sie in der Regel deutlich mehr Wärme als nötig. Bei einem Einfamilienhaus mit zehn bis fünfzehn Fenstern kann sich das spürbar auf die Heizkosten auswirken.

Dazu kommen weitere Effekte, die im Alltag spürbar sind:

  • weniger Zugluft und kalte Stellen vor dem Fenster im Winter
  • besserer Schallschutz, vor allem an Straßen und in Wohngebieten mit viel Verkehr
  • höhere Einbruchsicherheit durch Beschläge der Widerstandsklasse RC2 oder höher
  • mehr Wohnkomfort durch größere Glasflächen und schlankere Rahmen

Holz, Kunststoff oder Aluminium – welches Material passt?

Beim Rahmenmaterial gibt es keine pauschal beste Lösung. Welche Variante zu Ihrem Haus passt, hängt von Baustil, Budget und gewünschter Lebensdauer ab.

  • Kunststoff ist in Deutschland weit verbreitet. Es ist pflegeleicht, vergleichsweise günstig und in vielen Farben erhältlich. Bei guter Qualität halten Kunststofffenster viele Jahre.
  • Holz bietet ein angenehmes Raumklima und passt optisch besonders gut zu Altbauten oder Häusern im Landhausstil. Sie müssen es allerdings regelmäßig nachstreichen oder lasieren.
  • Aluminium ist sehr stabil, ermöglicht schmale Profile und große Glasflächen. Es eignet sich gut für moderne Architektur, ist aber meist teurer als Kunststoff. Holz-Alu-Kombinationen verbinden warme Innenoptik mit witterungsbeständiger Außenseite – eine beliebte, aber kostspieligere Variante.

In einer Beratung vor Ort lässt sich klären, welches Material zu Ihrem Bauvorhaben in Euskirchen und Umgebung passt – sei es Neubau, Renovierung oder Sanierung.

Verglasung: Zwei oder drei Scheiben?

Im Neubau ist eine Dreifachverglasung heutzutage weit verbreitet. In der Sanierung kann sich der Mehrpreis besonders dann lohnen, wenn Sie auch die Fassade dämmen. Wer nur einzelne Fenster austauscht, fährt mitunter mit einer hochwertigen Zweifachverglasung wirtschaftlicher, weil sonst Tauwasser an kalten Wänden auftreten kann.

Auf dem Glas-Etikett sollten Sie auf zwei Werte achten: den Ug-Wert (Wärmedurchgang der Verglasung) und den g-Wert (solare Gewinne). Ein niedriger Ug-Wert schützt vor Wärmeverlust, ein hoher g-Wert lässt im Winter mehr Sonnenenergie ins Haus.

Montage entscheidet wesentlich über den Erfolg

Selbst das beste Fenster bringt wenig, wenn die Montage nicht sauber ausgeführt ist. Als anerkannte Regel gilt der Einbau nach den Leitlinien zur Montage von Fenstern und Haustüren (häufig als „RAL-Montage“ bezeichnet). Dabei wird die Fuge zwischen Rahmen und Mauerwerk üblicherweise in drei Ebenen abgedichtet: innen luftdicht, in der Mitte gedämmt, außen schlagregendicht und diffusionsoffen.

Fragen Sie Ihren Handwerksbetrieb gezielt nach diesem Montagestandard und lassen Sie sich die verwendeten Dichtbänder zeigen. Ein regionaler Anbieter wie Elementbau Schenke kombiniert Beratung, Materialwahl und fachgerechte Montage aus einer Hand – das spart Schnittstellenprobleme zwischen Lieferant und Monteur.

Förderung nicht vergessen

Für den Fenstertausch gibt es im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) Fördermöglichkeiten über KfW und BAFA. Voraussetzung ist in der Regel das Erreichen bestimmter energetischer Anforderungen sowie häufig die Einbindung einer Energieeffizienz-Expertin oder eines Energieeffizienz-Experten. Die Konditionen ändern sich regelmäßig – prüfen Sie vor Auftragsvergabe den aktuellen Stand auf den offiziellen Förderportalen von KfW und BAFA.

Worauf Sie beim Angebot achten sollten

Vergleichen Sie nicht nur Preise, sondern auch Leistungen. Ein seriöses Angebot enthält in der Regel:

  • Maße, Material, Glasaufbau und Beschlagklasse jedes Fensters
  • Angabe des Uw-Werts für das gesamte Fenster, nicht nur des Glases
  • Montageart (idealerweise nach RAL-Leitlinien), Demontage und Entsorgung der Altfenster
  • Innen- und Außenanschlüsse, Putzarbeiten oder Laibungsverkleidung
  • Gewährleistung und Hinweis auf eingesetzte Hersteller

Ein guter Fachbetrieb nimmt sich Zeit für die Beratung vor Ort, misst exakt auf und erklärt Ihnen Vor- und Nachteile der Varianten. Genau diese Kombination aus Planung, Materialkenntnis und sauberer Ausführung macht am Ende den Unterschied zwischen einem Fenster, das nur neu aussieht, und einem, das langfristig Energie spart und Wohnkomfort liefert.

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